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Einstellung

Reifenbreite. Warum breiter rollt.

30 mm rollt fast immer schneller als 25 mm. Bei gleichem Druck weniger Rollwiderstand, mehr Komfort, mehr Grip. Der einzige Grund für 25 mm war Aerodynamik — und Aero-Felgen sind heute breit genug, dass auch das nicht mehr gilt.

4 Min Lesezeit · Stand 04 / 2026 · 5 Quellen

Was die Daten sagen

Bei einem 70-kg-Fahrer auf glattem Asphalt rollt ein 30-mm-Reifen bei 4,2 bar ungefähr genauso schnell wie ein 25-mm-Reifen bei 6,5 bar — bei deutlich besserem Komfort und Grip.

Die Annahme, schmaler sei aerodynamischer, hielt bis ungefähr 2018. Seitdem haben Felgenhersteller (Zipp, ENVE, DT Swiss) ihre Aerodynamik auf 28–32 mm Reifen optimiert. Eine 25-mm-Reife auf einer 23-mm-Innenweite-Felge ist heute aerodynamisch schlechter als eine 30-mm-Reife auf einer 25-mm-Innenweite-Felge.

Wann 30 mm nicht passt

Eingeschränkt sind nur drei Fälle: alte Rennräder mit Felgenbremsen (Rahmen-Clearance fehlt), reine Bahn- oder Track-Setups, und Hookless-Felgen mit eng definierten Tire-Width-Bereichen. Sonst: 30 mm oder breiter.

Was du als nächstes tust

Bei nächstem Reifenwechsel auf 30 oder 32 mm gehen, falls dein Rahmen 35 mm Clearance hat. Den Druck nach gemessener Breite einstellen, nicht nach nominaler. Die Rolllisten-Differenz fühlst du nach drei Kilometern.

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